PUCK – Der Spielplaner GbR

PUCK – Der Spielplaner 2012/2013

PUCK war ein Wochenkalender im DinA5 Format, der für 15 Monate (Juli 2012 bis September 2013) Platz für Termine bot.
Er war speziell von Theatermachern für Theatermacher konzipiert, die in Spielzeiten und nicht in Kalenderjahren denken und arbeiten.
Besondere Merkmale: außergewöhnliches Design im industrial look,  Umschlag aus Buchbinder-Graupappe zum Selbst-Gestalten, eine Woche ist auf 2 Seiten platziert, Samstage und Sonntage bieten genauso viel Platz für Einträge wie die anderen Wochentage.

Der redaktionelle Teil bot:

  • eine Übersicht über die wichtigsten Festivals in der Theaterszene 2012 und 2013.
  • ein kleines Wörterbuch (in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch) mit wichtigen Begriffen, die im Theateralltag verwendet werden.
  • einen kurzen Eintrag zu einem besonderen Ereignis an jedem Tag (z.B. „Tag der Umwelt“ oder „100 Jahre Biene Maja“), für die Planung von themenspezifischen Lesungen, Sonderprogrammen und Spielplänen.
  • Schulferien.

Mit theaterspezifischen Aufklebern konnte man sich im Kalender wichtige Tage markieren, z.B. wenn man eine Premiere hat, zu einem Gastspiel fährt oder eine Bau-/Generalprobe ansetzen möchte.

Hier einige Bilder

Auftakt - Cover -  Coverdetail - Sticker - Festivalübersicht - Ausklapper

 

PUCK Rezensionen (für vollständigen Text hier klicken)

„eine kleine Perle dramaturgischer Weitsicht: Ein Kalender und Terminplaner für Theaterleute.“ (Die Deutsche Bühne, Juli 2012)
„ein Objekt mit einigem Fetisch-Potenzial“ (nachtkritik.de)
„Puck wird zwar nicht alle Probleme des Kulturbetriebs lösen, aber wer analoge Kalender nutzt, hat damit immerhin seine Terminprobleme im Griff.“ (Kulturblog.net)
„mit viel Liebe zum Detail“ (Die Vierte Wand)

 

Die Idee zu PUCK entstand bereits im Jahr 2006 als Sven Ludwig (Grafiker für das Theater Konstanz), Martina Edin (Marketingleiterin am Theater Konstanz) und Birte Werner (Dramaturgin am Theater Konstanz) sich kennen lernten. In 2011, mit der Gründung der SCHALTZENTRALE, wurde das Projekt in die Tat umgesetzt. Ausschließlich mit Eigenkapital finanziert und in vielen Nachtschichten von der GbR gestaltet, korrigiert und beworben erschien der Kalender im April 2012 und wurde mit Lob von den NutzerInnen und der Presse überhäuft. Leider fanden sich im Zeitalter des digitalen Kalenders dann doch zu wenige KäuferInnen, so dass ein Großteil des investierten Geldes nicht eingespielt werden konnte und damit eine Zweitauflage finanziell nicht möglich wurde. Sehr zum Bedauern der MacherInnen und der PUCK-NutzerInnen.