AGIEREN MIT KUNST 2013

DAS BUCH ZUR STUDIE - JETZT ERSCHIENEN - FÜR THEATERPÄDAGOG_INNEN UND FREIE THEATERSCHAFFENDE UND ALLE INTERESSIERTEN

erhältlich beim Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V.

www.laftbw.de

ISBN 978-3-00-045191-1

hrsg. von Gabi dan Droste und Ursula Jenni

mit Beiträgen von Gabi dan Droste, Ursula Jenni, Martina Pfeil, Ute Pinkert, Katja Rothe, Bianca Strauss.

Mit dem links stehenden PDF Link können Sie die Studie herunterladen (4MB).

 

Auszug aus der Einleitung

In der Regel messen Agierende in Projekten der Kulturellen Bildung den Erfahrungen, die sie durch die Begegnung mit Kunst und künstlerischen Mitteln erfahren, selbst große Bedeutung bei. Viele Kunstschaffende wiederum verfügen über einen breiten künstlerischen Erfahrungsschatz und über Kriterien, nach denen sie ihre Projekte bewerten. Die Erfahrungen, die leitende Künstler_innen, teilnehmende Spieler_innen
und im Umfeld Mitwirkende durch ihre Projekte machen, stehen im Mittel punkt dieser Studie.

Idee und Hintergrund
Die Gesellschaft, wie auch Expert_innen aus beteiligten Fachkreisen schreiben dem Erfahrungswissen, das in Projekten in der Kulturellen Bildung gewonnen wird, einen großen Stellenwert zu. Folgende Aussage ist eines von vielen Beispielen dafür, wie hoch gerade Erfahrungen eingeschätzt werden: „Tanz als Teil Kultureller Bildung erlebt derzeit einen Boom. Die Körperlichkeit der Erfahrungen macht das Besondere
von Tanz aus, das Bildungserlebnis ist hautnah und unmittelbar“ (Bundeszentrale für po liti sche Bildung). Auch das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung bundesweit aufgelegte Programm Kultur macht stark setzt auf Bildungswirkungen, die durch Erfahrungen entstehen: „Kreativität, Teamgeist, Anstrengung und
die beglückende Erfahrung, ‚Ich kann etwas!‘ liegen bei Kunst und Musik, Theater und Tanz besonders nah beieinander“ (Bündnisse für Bildung). Der Begegnung mit Kunst und Kultur wird eine enorme „Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen und für ein ‚gelingendes Leben‘ als Individuum und in der Gemeinschaft“ (ebd.) beigemessen. Die mit Projekten in der Kulturellen Bildung verknüpften Erwartungen sind hoch. Kritische Stimmen werden laut und es wird die Frage gestellt, ob Kunst und Künstler_innen nicht stellvertretend Bildungsaufgaben übernehmen müssten.
„Eingekeilt von Ansprüchen und hohen Erwartungen an ihre Wirkungen“, so schätzt Burkhard Hill in der 2010 erschienenen „Studie zur Qualitätssicherung in der Kulturellen Bildung“ die Lage von Projekten der kulturellen Bildung ein. Und er rät, „mit Augenmaß möglichst viel Detailwissen über die Praxis der Kulturellen Bildung zusammenzutragen“
(Hill 2010: 123).
Wissen über Praxis, vor allem aber auch Wissen aus der Praxis zu sammeln und in Um lauf zu bringen, war unser Anliegen, als wir 2010 von Alexander Opitz, dem Geschäftsführer des Landesverbandes Freier Theater Baden-Württemberg angefragt wurden, ein Konzept zur Auswertung der durch den Verband seit 2009 geförderten Projekte der Kulturellen Bildung zu entwickeln.

[...]

 

AGIEREN MIT KUNST  - Eine Studie des Landesverbandes Freier Theater Baden-Württemberg e.V., gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie das Land Baden-Württemberg.

 

Die SCHALTZENTRALE war zuständig für:

- allgemeine Koordination und Organisation
- Vertragsmanagement
- Budgetverwaltung
- Organisation der Tagung im Stuttgarter Theaterhaus: Vertrags-/ Hotel- und Personalmanagement, Erstellen der Tagungsbroschüre mit Grafiker
- für die Publikation: Redaktion und Zusammenarbeit mit Lektorat/Grafik/Druckerei